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29.05.2009, 11:28 Uhr | Übersicht | Drucken
Tegel zum ökologischsten Industriepark Europas machen

Im Rahmen eines Pressegespräches hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel, das Konzept "Solar- und Industriepark TXXL" vorgestellt.

Eine Vision für das Flughafengelände
 
Frank Henkel: "Die Schließung des letzten innerstädtischen Flughafens ist ein großer Verlust für die Hauptstadt. Dennoch gibt es für eine Offenhaltung wohl weder politische Mehrheiten noch eine realistische rechtliche Chance. Jetzt geht es darum, einen Verlust durch eine Chance auszugleichen. Rot-Rot wäre gut beraten, rechtzeitig eine überzeugende Alternative vorzulegen. In Tegel darf sich Tempelhof nicht wiederholen. Momentan sieht es aber so aus, als würde Rot-Rot wieder einmal eine der großen stadtentwicklungspolitischen Aufgaben verschlafen.

Die CDU Berlin bietet mit dem Solar- und Industriepark TXXL nun eine konstruktive Hilfe an. In Tegel kann der Senat zeigen, wohin er unsere Stadt führen will. Für uns stehen dabei wirtschaftliche Kraft, moderne Produktion, Ökologie und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt."

Carsten-Michael Röding, Leiter der Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt TXL", ergänzte: "Die Vision, dass der Solar- und Industriepark TXXL der ökologischste Industriepark Europas wird und 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen, kann Realität werden. Dafür muss der Wowereit-Senat aber nun endlich Farbe bekennen und die gewerblich-industrielle Entwicklung für Arbeitsplätze zur Grundlage der Nachhaltigkeitsdebatte machen. Ziel bei der Nachnutzung von TXL muss eine nachhaltige wirtschafts-, umwelt- und stadtentwicklungspolitische Konzeption sein." Die Kernpunkte des Konzeptes "Zukunftspark: Solar- und Industriepark TXXL", das von Fissler Ernst Architekten erarbeitet wurde, sind: 
 
  • Schaffung von 20.000 neuen Arbeitsplätzen u.a. im gewerblichen und industriellen Bereich mit hohem Anspruch an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz
  • Keine Wohnnutzung
  • Erneuerbare Energien: Errichtung eines Biomasse-Blockheizkraftwerkes und eines Solarkraftwerkes mit min. 56 ha Größe, Solardachanlagen verpflichtend
  • Schaffung von 140 ha Wald-, Grün- und Freizeitfläche, sowie die Anbindung des Tegeler Forstes an die Jungfernheide
  • Rahmenbedingungen jetzt schaffen: "Investitionsförderungszone" und erste Internationale Bauausstellung für ressourceneffizienten Industriebau.


Zusatzinformationen zum Download
Zwischenbericht der Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt TXL"
 

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